Die erste Runde der Qualifikationsturniere ist beendet

Logo Handballjugend
Zur Erläuterung vorab: um in der kommenden Saison in Leistungsligen oberhalb der Kreisliga vertreten zu sein, muss sich eine Mannschaft in mehreren Qualifikations-turnierrunden gegen die Mitbewerber durchsetzen: zunächst in einer Runde (bei den Jungenmannschaften durchweg zweigeteilt in eine Vor- und Endrunde) auf Kreisebene, anschließend in einer
  (ggf. noch einmal gestuften Unterabfolge) weiteren Turnierrunde auf der Ebene des Handballbezirks Süd.
Für die Mannschaften der PSV Recklinghausen ist die erste Runde der Qualifikationsturniere im HK Industrie zu den Jugendleistungsklassen oberhalb der Kreisebene, die in der Zeit unmittelbar nach den Osterferien bis Mitte Mai ausgetragen wurden, mit unterschiedlichem Erfolg zu Ende gegangen.

Zunächst einmal war es überaus erfreulich, dass die PSV berechtigt war, in 5 der 6 möglichen Altersklassen mit 3 Mädchenmannschaften (wCJ, wBJ und wAJ) und 2 Jungenmannschaften (mBJ und mAJ) an diesen Turnieren teilzunehmen. Resultierte die Teilnahme bei den Mädchenmannschaften aus einer entsprechenden Teilnahmemeldung, die gegründet war auf eine - im Ende bestätigte - realistische Einschätzung der jeweiligen leistungsstärkebedingten Konkurrenzfähigkeit der gemeldeten Mannschaften, so waren die Jungenmannschaften überhaupt nur deshalb teilnahmeberechtigt, weil die PSV-Mannschaften in den entsprechenden Altersklassen in der zurückliegenden Saison entsprechend gute Plätze in den Abschlusstabellen eingenommen hatten.

Die beiden Jungenmannschaften waren mit unterschiedlichen Erwartungen in die Spielserie der Qualifikationsturniere gegangen. Während die männl. AJ mit der Erwartung gestartet war, bei gutem Turnierverlauf  die Endrunde auf Kreisebene der besten 6 Mannschaften aus dem Handballkreis Industrie zu erreichen, was gleichbedeutend mit einem sicheren Platz in der Kreisliga gewesen wäre, waren die Erwartungen der männl. BJ nicht zuletzt deswegen von vornherein zurückhaltender, weil das Team ausschließlich mit Spielern des Jungjahrgangs besetzt war.

Für beide Mannschaften reichte es im Ende nicht zum Erreichen der Endrunde. Damit müssen sich diese beiden Jungenteams - wie im Übrigen auch die PSV-Teams der männl. DJ und männl. CJ - in der Zeit des Monatswechsels Mai/Juni 2014 im Rahmen einer neuen Qualifikationsturnierserie die Berechtigung erspielen, in der kommenden Meisterschaftsrunde wenigstens in der Kreisliga als höchster Spielklasse auf Kreisebene vertreten zu sein. Mit einer konzentrierten Leistung sollte dieses Ziel für alle Jungenmannschaften gut erreichbar sein.

Ähnlich erging es der weibl. CJ, der es am Ende - trotz einer nur knappen Auftaktniederlage gegen den SV Teutonia Riemke und eines anschließenden 23:7 Sieg über die Mannschaft des VfL RW Dorsten überzeugenden Starts in die Turnierserie - nicht gelang, sich einen Startplatz in einer Leistungsklasse oberhalb der Kreisliga des HK Industrie für die Saison 2014/5 zu erkämpfen. Als zu übermächtig erwiesen sich die übrigen Mannschaften, mit denen es das von Birgit Vahnenbruck gecoachte Team in den verbleibenden Qualifikationsspielen zu tun bekam.

Erfolgreich beendeten demgegenüber die Teams der wAJ und wBJ ihre Qualifika-tionsturniere auf Kreisebene. So konnte das von Thomas Brannekämper trainierte Team der  weibl. AJ in den Spielen gegen die langjährigen Konkurrenten - manche sagten auch „Angstgegner“ - des SV Teutonia Riemke (letztjähriger Oberligist) und des HSC Haltern-Sythen (frisch gekürter Kreismeister) endlich einmal das Spielparkett nach jeweils äußerst spannenden Spielverläufen als knapper, aber verdienter Sieger verlassen. Damit ist die Mannschaft nunmehr berechtigt, in Folgeturnieren auf Bezirksebene gegen gewiss ebenso spielstarke Gegnerinnen aus den übrigen Kreisen des Bezirks Süd im Kampf um einen Startplatz in der Oberliga der kommenden Saison anzutreten.

Eines ebenso harten Kampfes und einer spielerisch starken Leistung bedurfte es, dass auch die PSV-Mädchen der weibl. BJ um ihre Trainer Dominik Rochholz und Christoph Elvert  am Ende der Serie von Qualifikationsspielen auf Kreisebene einen der begehrten ersten beiden Plätze in der Abschlusstabelle erreichten. Mit einem knappen, aber verheißungsvollen Auftaktsieg gegen den SV Teutonia Riemke (letztjähriger Oberligist) gelang der Einstieg in die Qualifikationsrunde. Doch der - zunächst - ernüchternde Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten: im zweiten Spiel folgte eine im Ende überaus deutliche „Klatsche“ gegen die Mädchen vom HSC Haltern-Sythen (ebenfalls letztjähriger Oberligist), denen man zunächst noch Paroli bieten konnte, gegen die man aber mit zunehmender Spieldauer und gleichzeitig nachlassender Kondition immer weiter ins Hintertreffen geriet. Am Ende stand eine herbe 17:26 Niederlage und die bange Frage, ob die eigene Spielstärke in den ver-bleibenden zwei Spielen gegen die Teams vom Stadtrivalen HSC Eintracht Recklinghausen und vom letztjährigen Oberligisten bei der wCJ, SV Westerholt, den erhofften Turniererfolg sicherzustellen. Auch im Lichte der weiteren Spielergebnisse deutete alles darauf hin, dass am Ende das allerletzte Turnierspiel (PSV Recklinghausen : SV Westerholt) ausschlaggebend sein würde. Und so kam es dann auch, denn die PSV-Mädchen konnten sich zunächst im Spiel gegen die HSC-Mädchen mehr oder minder unangefochten behaupten. Alles war also für ein spannendes Finale vorbereitet: ein Sieg gegen die Westerholterinnen musste her, eine Niederlage oder auch ein Unentschieden hätte hier das Ende aller Träume bedeutet. Aber leichter gesagt als getan - und im Ende dann doch nicht: denn die PSV-Mädchen zogen alle Register ihres Könnens und beherrschten mit einer Klasseleistung das Westerholter Team bis zum endgültigen 21:6 Kantersieg nach allen Regeln der Handballkunst.  Und so stand am Ende fest: sie hatten ihr Ziel erreicht und ziehen neben der Mannschaft des HSC Haltern-Sythen als einer von 2 Vertretern des Handballkreises Industrie in das Anschlussturnier auf Bezirksebene ein, wo es auch für sie darum geht, sich einen Platz in der kommenden Oberliga zu erkämpfen und zu erspielen, den sie im Jahr zuvor - damals noch als Jungjahrgang - nur äußerst knapp verpasst hatten.  

Suchindex

Autoren

Aus dem Förderverein